Philosophie

Das Leben in Entwicklungsländern ist für die meisten ein Leben voller Unrast und Brüche. Ungeheure soziale, politische, wirtschaftliche und kulturelle Disparitäten zwingen die Menschen täglich, sich in den verschiedensten Ordnungs- und Wertesystemen zu bewegen. Die Lösungen, nach denen sie suchen, gelten dem Überleben und dem Wunsch, eine neue, stabile innere und äußere Ordnung zu finden. Die Anforderungen übersteigen jedoch oft das Menschenmögliche. Die Verteidigung gegensätzlicher Interessen führt oft zu schweren Spannungen und der ständig wachsende Druck, sozial- und ordnungspolitische Lösungen finden zu müssen, fördert die Gewaltbereitschaft.

Das Büro für Konfliktforschung in Entwicklungsländern greift die gesellschaftlichen Brüche auf und setzt sich für die Friedenssicherung ein. Es legt Wert auf Zielgruppennähe. Es entwickelt Maßnahmen zur Förderung der Menschenrechte, zur Bildung und Konsolidierung von Rechtsstaatlichkeit, zur Erhöhung der sozialen Sicherheit und zur Verbesserung der kommunikativen Kapazitäten. Es dient der Krisen- und Gewaltprävention.

Profil

Das Büro für Konfliktforschung in Entwicklungsländern macht in den Bereichen Rechts- und Sozialpolitik operative Beratung für die internationale Entwicklungszusammenarbeit. Seine Spezialisierung liegt im Bereich der Rechtsethnologie, der Ethnopsychoanalyse und der interkulturellen Kommunikation. Es ist als Einzelfirma im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen und arbeitet mit einem Netzwerk international anerkannter Experten.

Das Büro arbeitet wissenschaftlich fundiert. Grundlagenforschung wird sowohl in eigener Regie als auch im Auftrag von Dritten durchgeführt. Die Mitarbeit in nationalen und internationalen Vereinigungen, so etwa in der “Projektgruppe Rechtspluralismus” des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung (D-Halle), der “Working Group on Informal Justice Systems” der Fletcher School of Law and Diplomacy, der “Commission on Folk Law and Legal Pluralism” (Edinburgh/Halle) oder dem “Psychoanalytischen Seminar Zürich” dient dem permanenten Informationsaustausch und der Bildung von Synergien

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